Südamerika übt nach wie vor einen unvergleichlichen Reiz auf viele Touristen und Urlauber aus. Dies ist nicht verwunderlich, denn immerhin birgt der Kontinent so viele Gegensätze in sich wie kaum ein anderer.
Besonders hoch im Kurs ist hierbei das kleine Land Chile, das sich im Südwesten Südamerikas erstreckt. Im Westen und Süden grenzt es an den Pazifischen Ozean sowie an die weiteren südamerikanischen Länder Peru, Bolivien und Argentinien.
Wie in jedem der südamerikanischen Länder kann der Besucher auch hier Zeuge von den Gegensätzen des Landes werden.
Dies trifft nicht nur auf die klimatischen Bedingungen zu, die in den bergigen Regionen deutlich anders als im flachen Teil des Landes sein können. Dieses Phänomen lässt sich aufgrund der enormen Länge des Landes erklären.
Somit findet der Besucher im nördlichen Teil des Landes Wüstenregionen vor, der Osten ist dominiert von der Gebirgskette der Anden, während das Landesinnere eher mediterranes Klima bereithält. Der Süden des Landes erinnert hingegen eher an europäische Regionen. Dieser ist dicht bewaldet und wird daher auch als „Chilenische Schweiz“ bezeichnet.
Einen weiteren Kontrast bietet die Besiedelung des Landes.
Der Besucher sieht nicht selten reiche und wohlhabende Gebiete, in denen vorwiegend der weiße Teil der Bevölkerung lebt, die sich direkt an Armenviertel anschließen, die oftmals Quartier der Ureinwohner Chiles darstellen. Dies dürfte sicherlich ein eindrucksvolles und nachdenklich stimmendes Erlebnis für den Besucher des Landes sein.
Die Kultur in den Städten ist in Chile stark unterschiedlich zu der in den ländlichen Gebieten. Während die großen Städte Chiles von modernen und europäischen Einflüssen geprägt sind, haben sich die bäuerlichen Einwohner des Landes viele Rituale und Lebensweise bewahrt.
So finden sich bereits in den Ausläufern der Städte viele Menschen, die der Folklore nachgehen und ihre Lebensweise in volkstümlichen Tänzen zum Ausdruck bringen. Die Kultur der Landbewohner ist stark spanisch geprägt, was sich auch im kulinarischen Bereich zeigt. Sicherlich lohnt sich für den Besucher ein Ausflug in eine dörfliche Region, denn dort kann sich der Gast am ehesten ein eigenes Bild von der typisch chilenischen Kultur machen.
In jedem Fall lohnt ein Besuch einer der 32 Nationalparks des Landes. Hier findet der Urlauber, je nach geografischer Lage, Skigebiete oder Wanderwege vor. Die Möglichkeit zum Campen besteht in nahezu allen Nationalparks.
Im Übrigen erklärte die UNESCO den „Nationalpark Chiloé“ im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe. Dazu zählt übrigens auch die historische Altstadt des Hafengebietes Valparaíso, das somit sicherlich ebenso einen Besuch wert ist. Die Hauptstadt des Landes Santiago de Chile sowie die Städte Concepción und Valparaíso besitzen zahlreiche Museen, so dass auch der kulturell interessierte Besucher bei seinem Aufenthalt in Chile nicht zu kurz kommen dürfte.
Viele Monumente, die über das Land verteilt sind, zeugen zudem von der frühen Geschichte des Landes.
Um zurück zur Startseite klicken Sie einfach auf: Urlaub Südamerika
Infos zum Copyright für die Bilder finden Sie hier: Impressum