Von Wasserfällen und Feuerland
Argentinien ist ein Land der Gegensätze. Werden Touristen in der Hauptstadt Buenos Aires samt der Casa Rosada und dem Viertel La Boca mit fast europäischem Flair überrascht, wartet der Rest des zweitgrößten Staates in Lateinamerika mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf, die größtenteils dem Ökotourismus zuzuordnen sind.
An der Grenze zu Brasilien und Paraguay ziehen jedes Jahr die Iguazú-Wasserfälle Besucher in ihren Bann. Im Nordwesten von Argentinien herrscht hingegen ein trockenes Klima vor, die Schlucht Quebrada de Humahuaca zählt vor allem wegen ihrer beeindruckenden Farbenpracht zum Weltkulturerbe. Urlauber auf einer Rundreise wird es dann schon fast erleichtern, den altbekannten Tango in der Mitte Argentiniens wiederzufinden, wobei insbesondere Buenos Aires und Mendoza mit eigenen Stilrichtungen glänzen.
Trotz der Tatsache, dass es im Süden des Landes immer kälter wird, tummeln sich zahlreiche Weltreisende in Patagonien, um Gletscher wie den Perito Moreno zu bewundern, in Puerto Madryn Wale zu beobachten oder in Bariloche auf die Skipiste zu gleiten. Als krönender Abschluss gilt der Besuch von Ushuaia, der südlichsten Stadt dieses Planeten und demzufolge von Argentinien. Abenteurer können dort eine Fahrt in die Antarktis buchen, durch den Beagle-Kanal segeln oder einfach die unglaubliche Stille der Region genießen.
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