In Japan kann jeder wunderbar Urlaub machen

In Japan kann jeder wunderbar Urlaub machen

Zugegeben: Es ist schon ein weiter Weg, bis man von Deutschland erst einmal in Japan angekommen ist, aber ich würde ihn immer wieder gehen. Es war Sommer und mein bester Freund und ich hatten den Plan gefasst, nach Tokio zu fliegen.
Schnell waren alle brauchbaren und notwendigen Sachen im mit Hilfe des Internets geklärt worden. Ein für Tokio günstiges Hotel wurde schnell gefunden: mitten im Zentrum. Wir hatten zwar einige Probleme mit der Internetseite, da wir dachten, es könne nicht so einfach sein, ein Hotel in Tokio von Deutschland aus zu buchen. Aber es sollte wohl so sein und nach zirka drei Minuten hatten wir ein wirklich schönes Zimmer in Tokio reserviert.
Die Flugsuche gestaltete sich allerdings schwieriger und ließ unser Vorhaben fast scheitern. Angebote gab es wie Sand am Meer, es lag nun an uns das günstigste rauszusuchen. Unsere Wahl fiel schließlich auf Air China, Pech gehabt, denn was wir nicht ahnen konnten, waren 7 Stunden Flugverspätung. Dadurch dauerte unser Hinflug anstatt der geplanten 16 Stunden, schlappe 23.
Trotzdem, in Tokio angekommen, war aller Ärger vergessen, denn diese Stadt zieht einen sofort in ihren Bann. Wir kamen nachts an und konnten somit direkt in das Lichterspektakel Tokio eintauchen. Doch nicht nur nachts bietet Tokio einiges für das Auge.
Sehenswürdigkeiten en masse und buddhistische Tempel mitten in der Millionenmetropole verteilt.
Diese waren die kleinen Ruheoasen inmitten der Großstadt, in denen man beinahe vergaß, dass an diesem Ort 35 Millionen Menschen wohnen.

Wer sich nicht traut, nach Tokio zu fahren, weil ihm die Essgewohnheiten oder das Essen dieser Kultur nicht angenehm sind, kann das direkt vergessen. Es gibt in Tokio Unmengen an Restaurants und Bars und Bistros. Wer in Tokio deutsch Essen gehen möchte, der kann das tun. Oder auch italienisch, französisch oder spanisch. Oft vergessen, aber gerade auch in Tokio an jeder Ecke zu finden, sind McDonalds, Burgerking und zig andere Fastfood-Ketten, sogar um die Hälfte billiger als in Deutschland.
Gerade im Frühling zur Kirschblütenzeit ist Tokio ein Augenschmaus. Eine Millionenstadt, von der man nicht erwartet, dass sie grün oder rosa ist, oder überhaupt bepflanzt, beweist einem das Gegenteil. Im Gegensatz zu großen deutsche Städten, ist Tokio überaus schön bepflanzt.

An jeder freien Ecke steht ein Baum und somit sieht fast jede Straße aus, wie eine kleine Allee. Hinzu kommt noch, dass Tokio die sauberste Stadt ist, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Hier findet man nirgendwo einen Mülleimer, aber man findet auch nirgendwo auch nur ein bisschen Müll auf der Straße. Genauso verhält es sich mit der Kriminalität: An jeder Ecke stehen Polizisten, denen nichts entgeht. Man könnte meinen, man würde sich vielleicht überwacht fühlen, aber dem ist nicht so, man fühlt sich lediglich beschützt – und das ist ein gutes Gefühl in einer so fremden Stadt.
Alles in Allem, Tokio ist auf jeden Fall eine Reise wert, zwar muss man das nötige Kleingeld haben, aber auch ich werde in der nächsten Zeit wieder durch die sauberen, kleinen Alleen Tokios wandeln.

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